„Zuckerl“, so nennt der Österreicher seine Hartkaramelle. Wie man sie auch nennt: Gesund sind sie nicht. Schließlich bestehen sie, wie der Name schon sagt aus Zucker. In modernen Zuckerln ist aber meistens mehr als Zucker drin. Sorbit, Isomalt oder andere bei Fructoseintoleranz unverträgliche Süßungsmittel findet sich fast immer in den süßen Sünden. Dadurch ist das Angebot an Lutschpastillen relativ überschaubar. Die Wiener Unternehmerin und Gründerin von mitohnekochen.com, Renée Hanslik, hat diese Marktlücke erkannt und 2017 fructosefreie Bonbons aus Traubenzucker auf den Markt gebracht, die aber wie normale Karamellen schmecken. In stundenlanger Arbeit hat sie eine Zusammensetzung gefunden, die nicht nur fructosefrei, ohne Zuckeralkohole, laktosefrei, glutenfrei und vegan, sondern auch noch bei Histaminintoleranz verträglich ist. Unter dem Namen Frunix vertreibt Hanslik ihre Produkte. 

Was ist drin?

Fünf Sorten sind derzeit erhältlich, weitere sind schon in Planung. Renée Hanslik hat lange an ihrem Produkt gefeilt und lässt die fructosefreien Bonbons in Handarbeit einer Manufaktur in Bayern herstellen. „Nur so ist gesichert, dass hochwertige Zutaten verwendet werden und die Qualität passt“, sagt Hanslik.

Fünf Sorten fructosefreie Bonbons

Derzeit gibt es die Sorten Hustenzuckerl, Magenfreund, Zitrone-Orange-Lemongrass, Johannisbeere-Cranberry und Pfefferminz-Menthol. Eine Packung hat 90 Gramm und kostet € 5,90 (entspr. € 6,56/100g) exkl. Versand. Mehr Sorten sollen noch heuer auf den Markt kommen, derzeit feilt Hanslik aber noch am Geschmack. „Mir ist nicht nur wichtig, dass der Geschmack stimmt, die Zutaten müssen perfekt sein und die Zuckerl müssen bis zum Schluss ihre Konsistenz behalten und sich einfach gut im Mund anfühlen“, so Hansliks Anspruch an ihr eigenes Produkt.

Die Bonbons sind derzeit über die Webseite www.frunix.com sowie einige online Shops wie die Food-Oase erhältlich.

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