Topic-icon Frage Laktase BC– Selbsttest eines neuen Produktes

7 Jahre 3 Monate her #4365

Liebe Beccii,

es mag sinnvoll sein, Probiotika zu zu beliebigen Zeiten (beispielsweise 20 Min nach einer Mahlzeit) einzunehmen - bei der enthaltenen Laktase ist es das aber mit Sicherheit nicht.

Laktase muss immer direkt vor einer laktosehaltigen Mahlzeit eingenommen werden, sonst nützt sie gar nichts. Das war es, was ich ausdrücken wollte.

Ansonsten hast du Recht: man esse so wenig Laktose wie möglich und ein Laktase-Präparat nur im Notfall.

Probiotika jedoch sollten - wenn überhaupt - schon regelmäßig eingenommen werden, um die Darmflora auszubauen.

Liebe Grüße
Doris

Letzte Änderung: 7 Jahre 3 Monate her von dorispaas.

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7 Jahre 3 Monate her #4266

Liebe dorispaas,

"Das zweite Problem ist die Laktase, die bei der täglichen, morgendlichen Einnahme im Zweifelsfalle "für die Katz" ist. Denn wenn ich nicht gerade gleichzeitig meine erste Laktose-Portion verzehre, dann bewirkt die morgens eingenommene Laktase überhaupt nichts."

Das Präparat muss nicht jeden morgen eingenommen werden, sondern nach Gebrauch. Man kann sie 20 minuten vor dem gebrauch oder 20 min nach einer Speise einnehmen.
Ich nehme dieses Präparat jetzt schon ein halbes Jahr lang & komme meist knapp 1 1/2 Monate mit einer Packung á 30 st. aus. Dazu muss ich sagen das ich sehr Laktosearm lebe & das sollte man als Laktoseintolerante Person eigentlich auch tun.

Präparate/Medikamente sollte mal egal, was man hat, vermeiden.
Es gibt schlimmeres wie eine Milchunverträglichkeit ;)

mit freundlichen Grüßen, Beccii

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7 Jahre 4 Monate her #4087

Das ist ein interessanter Beitrag! Und das Ergebnis hätte ich auch so erwartet.

Das Prinzip eines Kombinationspräparates haben schon mehrere Firmen (letztendlich erfolglos) versucht - ich habe ein solches Präparat schon vor Jahren getestet (Dairy Care aus den USA).

Ja, die Vorstellung, mit einer morgendlichen "Pille" alle Sorgen los zu sein, hat was für sich - kann aber so nicht wirklich funktionieren.

Problem Nummer eins: Es ist zwar grundsätzlich immer gut, die Darmflora "aufzupeppen" und mit Milchsäurebakterien anzureichern, eben weil diese in der Lage sind, die Laktose-Spaltung zu unterstützen. Allerdings wirklich nur zu unterstützen, nicht zu übernehmen, denn Milchzucker in größeren Mengen wird auch die beste Darmflora nicht verarbeiten können.

Das zweite Problem ist die Laktase, die bei der täglichen, morgendlichen Einnahme im Zweifelsfalle "für die Katz" ist. Denn wenn ich nicht gerade gleichzeitig meine erste Laktose-Portion verzehre, dann bewirkt die morgens eingenommene Laktase überhaupt nichts.

Es führt also kein Weg um eine Mehrgleisigkeit herum: die Darmflora ggf. mit einem vernünftigen Probiotikum pflegen (alternativ z.B. Kanne Brottrunk oder Kombucha oder Ähnliches) und - wenn es sich nicht vermeiden lässt - die Einnahme eines angemessen dosierten Laktase-Präparates zur richtigen Zeit (sprich vor einer laktosehaltigen Mahlzeit).

Aber die Hauptmaßnahme bei Laktose-Intoleranz ist natürlich immer das Meiden von Laktose. Erst alle drei Maßnahmen gemeinsam (weitestgehendes Meiden von Laktose, Plege der Darmflora und im Notfall ein hochdosiertes Laktase-Präparat) bewirken eine echte Beschwerdefreiheit und - vor allem - eine dauerhafte Darmgesundheit.

Letzte Änderung: 7 Jahre 4 Monate her von dorispaas.
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7 Jahre 5 Monate her #4001

ach wenns doch sowas auch für FI gäbe...

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7 Jahre 5 Monate her #4000

laktase_bc_smallDiesmal habe ich ein neues Produkt getestet. Es soll einem die Möglichkeit bieten, kleine Mengen Laktose auch ohne Einnahme von Laktase vertragen zu können. Klingt interessant!

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