Topic-icon Frage FI Karenzphase: Zunahme Erschöpfung/Unwohlsein

2 Jahre 11 Monate her #9306

Hej hej Ihr da Draußen,

ich würde mich wirklich freuen, mich hier auszutauschen, vielleicht habt Ihr ein paar Ideen?

habe vor kurzem die Diagnose Fructosemalabsorbtion erhalten (H2 Atemtest: vor dem Test: 7 ppm, nach Trinken alle 30 Minuten, 45 ppm, 81ppm, 38 ppm, 35ppm), habe den Test ambulant in einer Klinik machen lassen, für den Arzt ist die Diagnose eindeutig, obgleich ich während des Tests und danach keine Zunahme meiner Beschwerden gespürt habe, war nur wie immer müde und schlapp.

Nun befinde ich mich seit fast einer Woche in der Karenzphase (Fructose/Haushaltszucker/Sorbit meiden) und bin unvermutet recht down, befinde mich in einem richtigen Energieloch und spüre ein Bauchunwohlsein (Übelkeit/leichte Bauchschmerzen) obgleich der Blähbauch nicht mehr so stark auftritt wie zuvor. Das einzige was manchmal hilft ist Hühner/-Rindfleischsuppe, soll ich jedoch auch nicht so viel essen, aufgrund der vielen Ballaststoffe.

Vorgeschichte:
Blähbauch seit 15 Jahren (war sehr dünn, doch der Bauch als wäre ich schwanger, wurde oft daraufhin angesprochen, zuerst nur ab und zu, dann dauerhaft.) Dazu ab und zu: Refluxprobleme, Übelkeit, Müdigkeit nach dem Essen, B12-Eisenmangel

Seit zwei Jahren jedoch belasten mich vor allem Erschöpfung und ein Krankheitsgefühl, daher ich fühle mich richtig kaputt, nicht nur müde. Es fühlt sich so an, als würde etwas in meinem Körper gewaltig nicht stimmen. Es fing plötzlich an, mit einem Schwächegefühl, in einer Zeit in der ich glücklich war, jedoch ein wenig Stress hatte. Hatte den Tag viel Kaffee und Süßes gegessen, als es losging war ich gerade in der Stadt. Ausruhen, etwas Essen und Wasser half nicht. Im Krankenhaus ambulant Blut i.O., Kalium etwas zu niedrig, Ultraschall Abdomen: viel Luft. Empfehlung: Test auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Mir ging es nach mehreren Stunden wieder gut und war erleichtert, dass nichts schwerwiegendes festgestellt wurde. Doch Schwäche stellte sich am darauffolgenden Tag wieder ein und ging dann nicht mehr weg, bis heute. Anfangs dachte ich, ich hätte irgendeine schwerwiegende Erkrankung und bekam mächtig Angst. Bin dann zu weiteren Ärzten ohne Befund. Und dann konnte ich garnix mehr, ich dachte mir nur, wie absurd, dass alles ist. Es folgten:

Antidepressiva (unterschiedliche probiert, Ärzte ignorierten körperliche Beschwerden) und Therapie – keine Besserung
gleichzeitig/später Gabe von Breitbandantibiotika 2014/2015 (Infektion Harnwege/Heliobacter) – für ein paar Monate starke Besserung der Erschöpfung
Blutwerte: Leukos etwas erhöht, CRP etc. i.O., keine Blutarmut, jedoch Erythrozyten zu wenig Hämoglobin und etwas zu klein (MCV: 74), jedoch kein Eisenmangel (definitiv), B6, Kupfer, Zink, B12 i. Serum, i. O., Vitamin D-Mangel (zwischen 7 und 23), Vitamin A, E, K i.O.
Zungenbelag (auch vor 2 Jahren begonnen): grün/gelb (Diagnose: Hefepilze) – Ampotericin B. Gabe – Besserung für einige Zeit.

Ich habe mich einige Zeit mit möglichen psychischen Faktoren beschäftigt, finde jedoch keinen rechten Zusammenhang, war manchmal so verzweifelt, weil ich einfach nicht wusste, was mit mir los war. Es gibt Tage, da geht es mir körperlich recht gut, bin glücklich und zufrieden, kein Stress und am nächsten Tag dann der totale Absturz. Konzentriere ich mich nun auf die körperlichen Aspekte, klingt einiges logisch, in der Praxis jedoch, wie gerade in der Karenzphase, absurdes Theater. Ich habe mich mit möglichen Erkrankungen etc. beschäftigt, u. a. auch DDFB, Pilze etc., es ist jedoch so schwer, überhaupt etwas diagnostizieren zu lassen, einige Blutwerte habe ich schon auf eigene Kosten im Labor machen lassen, da ich nicht immer den Hausarzt darum bitten möchte. Wie stellt Ihr das an?

Karenzphase: Wie lange dauert es, bis eine Besserung eintritt? Warum wird es bei mir eher schlimmer mit der Erschöpfung?

Dünndarmfehlbesiedlung: Der Arzt meint, im Falle dessen, wäre mein erster Wert höher, stimmt das? Würde dennoch gern mal einen Glucoseatemtest machen, doch wie den Arzt davon überzeugen?

By the way - meine vorherigen Essgewohnheiten vor 2 Jahren: kaum Obst, Fruchtsäfte, Marmelade, Weizenbrot, gekochtes Gemüse, ab und an Fleisch, Milchprodukte, Reis, Nudeln etc., viel Kaffee und viel Schokolade: Konnte quasi alles essen, ohne zuzunehmen.

Viele Grüße
OlgaaufdemDach

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