Topic-icon Frage Histaminintoleranz und Verzweiflung beim Arzt

23 Stunden 8 Minuten her #10283

Auch mir tut es sehr leid, dass ihr die Erfahrungen machen müsst. Ich selbst habe das ebenfalls bei einem anderen Krankheitsbild durchgemacht... in meinem Fall haben sich Kopfschmerzen als Migräne herausgestellt und die Ärztin hat mich mit allen Mitteln überzeugen wollen, dass ich dort sehr krank sei, weil ich geschwitzt habe... Ich drücke auch die Daumen, dass es beim Endokrinologen endlich eine Lösung gibt.

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1 Woche 14 Stunden her #10280

Mensch, ja das kann ich sehr gut verstehen, das muss unheimlich frustrierend sein! Ich hatte einen ähnlich langen Weg bei einem ganz anderen Krankheitsbild, aber ich kenne das Gefühl, wenn man merkt, der eigene Arzt nimmt einen überhaupt nicht ernst und schiebt alles auf die Psychosomatik als "Kopfsache", irgendwann zweifelt man echt an sich selbst. Aber halte gut durch, ich drücke dir die Daumen, dass bei dem Endokrinologen mehr herauskommt. Und nicht zu wissen was man essen soll, das ist natürlich ganz blöd. Da fällt mir nur noch ein wirklich verschiedene Ernährungsberatungsstellen auszuprobieren, die Unverträglichkeiten als Spezialgebiet haben:( Wünsche dir weiter viel Glück!

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1 Woche 1 Tag her #10275

Hey Nik,

ich bin auch der Meinung, das alles zusammenhängt aber erzähl das mal einem Arzt
Da ich seit Februar auch schon 12 kg abgenommen habe (10 kg innerhalb 2 Monaten) will ich ja auch das mal ein Blutbild von Vitaminen und Spuren/Mengenelementen gemacht wird...jeder Arzt hält das nicht für nötig
Vorgestern Nacht habe ich massiv angefangen zu zittern, zu frieren, Herzrasen und Co...habe erst gewartet ob sich das wieder gibt aber es blieb, dazu hat mein Darm alles von sich gegeben was drin war und nach einer Stunde habe ich dann weil es mir so schlecht ging den Notarzt gerufen (die sich gedacht haben was für eine Lapalie)
Im Krankenhaus 1,5 Std nach dem das Anfing...alle Werte in Ordung...nur Puls erhöht.
Gestern und heute immer Blutzucker gemessen und festgestellt, dass der immer niedrig ist, egal wann. War vor 10 Minuten gerade extra in der Apotheke und haben ihn dort messen lassen, weil ich gedacht hab nicht das ich mich zu dusselig anstelle und da war er bei 3,4 (61) und der Apotheker meinte, der sei schon ziemlich weit unten. Angestrebt wird 6,1.
Was soll man dazu noch sagen. Dummerweise muss ich so eine halbe Mangelernährung betreiben weil ich so viel nicht vertrage. Kein Wunder das alles im Eimer ist.

Ich konnte am Anfang mit der HI fast gar nicht schlafen. Bin jede Nacht aufgewacht und habe nur ca 3 Stunden geschlafen. Wochenlang. Mittlerweile weiß ich ja was ich so alles nicht vertrage. Kann seit dem auch besser schlafen, sogar manchmal bis um 8
Aber am Anfang hatte ich auch Nachts und Tagsüber massiven Druck in der Leber und man hat richtig gemerkt wie der Bereich um die Leber nachts sehr warm wurde.
Da habe ich dann mit Mariendiestel angefangen. Irgendwann habe ich gemerkt, dass ich gar nichts mit Laktose mehr vertrage, nicht mal Tabletten. Komplett weggelassen, dann kristallisierte sich langsam raus, dass alles was sehr kohlenhydratreich war Probleme machte....also nur noch wenig davon und keinerlei Zuckerzeugs und dann schwoll mir von verschiedenen Dingen dann immer leicht der Hals an. Also auch noch weggelassen. So kann ich wenigstens schlafen. Nur Gewicht bekomme ich keins mehr drauf und dann wird mir auch noch vom Arzt unterstellt ich habe eine Essstörung und will gar nicht zunehmen.

Ich nehme zur Zeit Eisentabletten und Magnesium. Zink hatte mir Anfang Oktober schon sehr geholfen. Mein Haarausfall hat aufgehört, Wunden heilen wieder besser und meine Haut ist nicht mehr so wahnsinnig trocken. Zudem haben die Kopfschmerzen und die Benommenheit sich drastisch verringert.
Folsäure werde ich mir merken, will bloß nicht zu viel auf einmal nehmen, da ich sonst nicht weiß, was ich vielleicht nicht vertrage.

Lg Carami

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1 Woche 1 Tag her #10274

Ohweia Carami,
das mit den Hormonen hat mich jetzt eben etwas geschockt. Ich bin nämlich der Meinung, dass alles im Körper zusammenhängt und ich glaube Dir gerne, dass derzeit alles verrückt spielt. Kenne ich nur zu gut. Ich will Dir jetzt keine Angst machen, aber ich bin der Meinung, dass mein Brustkrebs, den ich 2015 bekam eine Folge der jahrelangen Fehlernährung war. Aber beweisen lässt sich das natürlich nicht. Deshalb wurde ich eben bei Dir auch hellhörig. Bitte probiere unbedingt mal aus, ob Dir folsäure gut tut. Und zwar 800 Mikrogramm täglich, das hilft und half mir total. Und da gibt es auch einen Zusammenhang zu Hormonen. Nur bin ich auch kein Arzt und kann nur sagen, was mir geholfen hat. Bleib hartnäckig und lass Dich bloß nicht in die Psychoschiene schieben. Mein Hausarzt ist heute noch überfordert mit dem Thema, aber was soll man rumstreiten. Ich kann nix mehr ändern und heute geht es mir gut. Außerdem helfen ja auch Antihistaminika. Da empfehle ich abends unbedingt Fenistiltropfen. Kannst Du eigentlich gut schlafen mit Deiner HI? Fenistil macht müde, also nur abends nehmen. Und eben Diät ernähren, zumindest eine zeitlang. Ich habe dann u.a. mit Präbiotika meinen Darm unterstützt. D.h. erkaltete Kartoffeln und Reis, denn die enthalten Inulin. Mir hatte das geholfen. Mach ich sogar heute noch manchmal.
Viel Glück und Geduld!!!!
nik

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1 Woche 1 Tag her #10273

Hallo Nik,

das klingt nach einem sehr langen Leidensweg. In Dresden gibt es auch eine Abteilung für Histaminintoleranz an der Carl Gustav Carus aber als ich dort in der Allergologie war hat man mich total abgespeist...war aber nicht die Ärztin für diese Richtung.
Wie hast du denn deine Darmflora wieder aufgebaut?
Ich nehme seit Anfang des Jahres Darmbakterien aber mein ganzer Körper fühlt sich total chaotisch an. Ich habe Probleme mit dem Zucker (rutsche immer ab) und habe auch das Gefühl, dass meine Hormone total durch den Wind sind.
Naja ich bin beim Heilpraktiker auch skeptisch aber ich warte erstmal ab, da ich bei Ärzten irgendwie gerade gar nicht mehr weiter komme.

VG Carami

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1 Woche 1 Tag her #10271

Hallo Carami,
ich selbst habe FI, kenne mich aber auch mit Heilpraktikern aus. Ich war bei diversen HP's und habe ein Vermögen ausgegeben. Zudem haben die mir alle was anderes erzählt und mich somit immer wieder auf eine falsche Spur gebracht. Ich habe auch die gleichen Erfahrungen mit meinen Ärzten gemacht, die mir auch immer was von Psyche erzählt haben und ich letztendlich auch entsprechende Medikamente eingenommen habe. Durch Zufall habe ich im TV einen Bericht über die Ludwig Maximilian Uni in München gesehen, die sich auf Ernährungsprobleme durch Intoleranzen, auch HI spezialisiert haben. Ich bin dahin, hatte ein Gespräch, wurde untersucht und tata, FI wurde festgestellt. Seitdem habe ich Diät gehalten, Darmflora aufgebaut und passe entsprechend auf und mir geht es gut. Das war die Kurzversion von 8 Jahren Leidensweges. Hat mich viel Schmerzen und Geld gekostet. Daher bin ich mit HP sehr vorsichtig. Das ist aber nur meine persönliche Erfahrung.
Viel Glück
Nik

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1 Woche 3 Tage her #10268

Hallo clownfisch,

vielen dank für die Antwort.
Ich bin bei einer Heilprakterin jetzt und war auch vorher schon bei einer.
Die erste hat mich zwar ernst genommen aber manche Sachen bei ihr waren mir sehr suspekt.
Bei meiner jetzigen war ich erst einmal und muss eben erstmal abwarten wie es sich entwickelt. Was es mal außerhalb der Ärzte für mich so schwer macht, ist eben das ich nicht weiß was ich essen soll.
Und bei meinem Arzt ist eben das Problem wenn es mir so schlecht geht, dass ich nicht zur Arbeit gehen kann, dann schreibt er mich zwar krank, aber er redet dann immer auf mich ein, dass es doch alles eine Kopfsache sei und das macht mir mittlerweile auch einen massiven Stress.
Ich habe im Januar noch einen Termin bei einem Endokrinologen...vielleicht kommt ja bei dem dann was raus, wobei ich es echt anzweifel mittlerweile.
LG

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1 Woche 3 Tage her #10266

Hallo Carami, tut mir sehr leid, das zu hören! Mit Histamin kenne ich mich nicht soo gut aus, worauf ich dennoch eingehen will, ist dein Problem mit den Ärzten. Ich kenne sowas aus eigener Erfahrung (nur eben mit anderen Unverträglichkeiten, Intoleranzen etc.) und fand es auch immer ganz schwierig, mal einen Arzt/eine Ärztin zu finden, wo man wirklich ernst genommen wird und gründlich behandelt wird. Mir hat es da geholfen, mehr in Richtung Heilpraktiker und ganzheitliche Ärzte zu gehen, einfach weil ich da viel ernster genommen wurde und nicht so schnell abgespeist wurde. Vielleicht hilft dir das ja? Und vielleicht mal zu jemandem mit Schwerpunkt Ernährung zu gehen oder vielleicht sogar zu einer Ernährungsberatungsstelle mit Schwerpunkt Intoleranzen/Histamin? Ich weiß ja nicht genau, was du schon alles probiert hast, aber vielleicht hilft dir das ja! Viel Glück auf jeden Fall! LG

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1 Woche 3 Tage her #10264

Hallo mein Name ist Caro

ich denke ich habe eine Histaminintoleranz seit Anfang des Jahres bzw schon länger nur mit unauffälligen Symptomen.
Auf jeden Fall war ich schon bei Hinz und Kunz von Ärzten und keiner findet was auf ihre normalen Untersuchungen.
Meine Fragen nach der Histaminintoleranz werden grundsätzlich ignoriert und ich werde als psychisch krank abgestempelt, da ich früher auch an Depressionen litt. Somit ist für jeden Arzt klar, dass es psychisch sein muss und meine Symptome wegen einer Panikattacke entstehen.
Ich weiß überhaupt nicht mehr an was für einen Arzt ich mich noch wenden soll und habe einen totalen Horror davor überhaupt meine Symptome zu schildern.
Mit dem Essen tue ich mich wahnsinnig schwer. Zur Zeit ist es mehr eine Mangelernährung als vollwertig und gerade das frische Zubereiten ist für mich sehr schwer, da ich immer Wechselschichten habe.
Eine Besserung der Symptome entstand als ich jegliche Milch weg lies und dann als ich anfing jeglichen Zucker und nur wenig Kohlenhydrate zu essen.
Mittlerweile geht es wieder mit den Kohlenhydraten, Milch wird wohl nichts mehr werden bei mir. Ich versuche mich nun histaminarm zu ernähren und dann geht es mit den Symptomen aber wehe ich weiche nur etwas ab, dann geht es mir wieder für Tage dreckig.
Ein großes Problem ist für mich dabei auch Eiweißquellen zu finden, die ich vertrage, da Eier, Milchprodukte, Nüsse und Hülsenfrüchte gar nicht gehen. Hühnchen und ab und an Rinderhack funktioniert aber mehr auch nicht. Wie decke ich denn meinen Eiweißbedarf?????
Früher habe ich gerne gegessen, heute würde ich mich gerne um jede Mahlzeit drücken, entweder weil ich Salat nicht mehr sehen kann oder wenn ich Sachen ausprobiere und die Reaktion meines Körper fürchte.
Wie kommt ihr damit zurecht?

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