Topic-icon Wichtig Abschottung von der Außenwelt

2 Wochen 4 Tage her #10417

ja, das verstehe ich schon. Okay, Du hast Kinder...Aber ich esse sowas halt gar nicht. Keine Fertigprodukte, keine Süßigkeiten, keine Weingummis, keine Fischstäbchen usw. daher plagt mich das auch nicht so. Hm, tut mir leid. Allerdings hab ich mit Restaurants auch kein Problem, wenn dort frisch gekocht wird. Wie gesagt, nur Fructose bleibt halt weiterhin unmessbar. Ich bevorzuge das sogenannte "Clean Eating" mit nur selbst und frisch zubereiteten Lebensmitteln. Das bedeutet zwar etwas Planung und man kann halt nicht unterwegs irgendwo reinspazieren und einen Burger essen, aber die Lebensqualität ist es mir wert.
Nun ja, jetzt versteh ich das wenigstens. Weiterhin viel Glück!
Nik

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2 Wochen 4 Tage her #10416

Also wie ich damals getest wurde, wurde nur eine Sorbitintolleranz festgestellt.
Meistens ist ja eine Sorbitintolleranz in Verbindung mit einer Fruktoseintolleranz.
Sorbit wird in ganz vielen Bereichen verwendet. Es dient ja nicht nur als Zuckeraustauschstoff bei Kalorienreduzierten Lebensmitteln sondern auch als Feuchthaltemittel, wie z.B. Weingummis, billiges Marzipan und und und. Sorbitol kommt auch in natürlichen Narungsmitteln vor, wie Äpfel, Sauerkraut, Weißkohl im allgemeinen Weintrauben und und und. Normalerweise ist Sorbit in der Zutatenliste auszeichnungspflichtig, mit z.B. E420,E421 und noch weitere E Nummern die wie Sorbit sind. Jedoch habe ich das Gefühl das viele dieses gar nicht angeben. Oder irgend eine Zutat drinne ist die Sorbit enthällt. Ein kleines Beispiel aus dem Alltag, letztens hatte ich mit meinen Kindern Fischstäbchenburger gemacht. Das ist ganz einfach, in ein Brötchen, Fischstäbchen und Remoulade rein und fertig. Das ich dann auf diese Remoulade reagiere, obwohl dort kein Sorbit drinne ist, konnte ich nicht ahnen. Nach erfolgreicher Recherche liegt der übeltäter an dem Apfelessig der in der Remoulade enthalten ist. Naja und in Apfel ist ja auch Sorbit enthalten. Ich finde es schwer heraus zu finden was passt und was nicht. Wenn du irgendwo Essen bist, weisst du nie ob dort irgendwo Lebensmittel mit Sorbit verarbeitet wurden, sei es Privat oder in der Gaststätte. Wenn du in der Gaststätte nachfragst ob in der Sauce oder Suppe Sorbit entahlten ist, gucken die dich an und wissen nicht was das ist. Ist ja auch verständlich. Von daher, beim Wiener Schnitzel mit Pommes ohne Mayonnaise bleiben oder das Risiko eingehen, dass man gleich wieder aufm Zylinder sitzt.

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2 Wochen 4 Tage her #10415

Hallo,
ich habe eben Thomas schon in dem anderen Thread geantwortet. Jetzt muß ich mal hier ganz blöd nachfragen, wegen der Sorbitintoleranz. Ich habe FI und auch Si. Wobei mir das mit dem Sorbit am wenigsten Probleme macht, obwohl ich beim Test hier am heftigsten reagiert habe. Denn ich finde auf Sorbit und andere Zuckeraustauschstoffe kann man im täglichen Leben doch total gut verzichten. Man muß halt nur wissen, dass man z.B. keine zuckerfreien Lebensmittel zu sich nehmen darf, da da dann immer Zuckeraustauschstoffe, wie z.B. Sorbit drin sind. Ich esse keine Kaugummis mehr, da ich da sofort Durchfall bekommen. Auch bei Bonbons oder Medikamenten kann das beinhaltet sein. Ich lese halt alles durch und rede in der Apotheke, dass ich lieber Lutschbonbons bei Halsschmerzen mit Zucker brauche. Also, da macht mir die FI mehr Gedanken.
Also Janoberd, mich würde interessieren, was das auslöst?
Gruß
Nik

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3 Wochen 2 Stunden her #10413

Hallo,

habe eben woanders auch einen Forum Beitrag zu meiner Geschichte geschrieben aber ich fasse das hier noch mal für dich zusammen mit ein paar Ergänzungen.

Ich verstehe dich sehr gut. Schreibe diesen Beitrag gerade um 3 Uhr morgens da ich mal wieder jede halbe Stunde Krämpfe habe und auf Toilette muss. Schlafen kann ich so nicht. Ich habe den Atem-Test vor 2 Jahren gemacht und eine Fructoseintoleranz.

Nach jeder Mahlzeit bekomme ich fürchterliche Krämpfe. War schon zig mal davor mir in die Hose zu machen und manchmal ist es tatsächlich passiert.
Bei Besprechungen auf der Arbeit muss ich meinen Schließmuskel mit aller Kraft zusammenkneifen wenn ich einen Krampf bekomme- mehrfach war ich kurz davor mir vor ca. 40 Leuten im Besprechungsraum in die Hose zu machen. Das hört sich vielleicht lustig an aber das ist es nicht wenn man in der Situation ist.
DIe Lebensqualität ist bei 0. Muss nachts mit Krämpfen aufstehen und auf Toilette gehen. Gehe daher selten ausgeschlafen zur Arbeit...
Habe gerade einen neuen Job angefangen. Den kann ich wahrscheinlich so nicht lange ausüben und da ich in der Probezeit bin werde ich wegen der Krankheit noch meinen Job verlieren wenn ich eine Auszeit zur Behandlung der Fruktoseintoleranz neheme..Dabei habe ich 6 lange Jahre studiert und eine weitere 10-jährige Ausbildung hinter mir um diesen Job zu bekommen...

Du sieht also dass du nicht alleine bist.
Aufgeben ist nur keine Option - eine Wahl haben wir ja nicht. Entweder wir kämpfen oder wir kommen da nicht raus (aber so können wir nicht weiterleben). Ich versuche es jetzt auch über dieses Forum. Hoffe dass man uns hier helfen kann.

Letzte Änderung: 3 Wochen 2 Stunden her von Thomas36.

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1 Monat 18 Stunden her #10408

Guten Tag,
dieser Beitrag hat mich sehr erleichtert.
Das zeigt mir, dass ich mit meiner Situation nicht alleine bin.
Ich habe eine Sorbitintolleranz und mal eben etwas unternehmen oder
einen Ausflug mit meiner Familie zu machen ist ein ganz großes Problem.
Selbst mit einer gewissen Vorplanung ist so ein Vorhaben sehr schwierig.
Man achtet an den Tagen darauf was man isst und guckt so wenig wie möglich
zu essen. Man stopft sich Medikamenten voll um bloß nicht auf Toilette zu müssen.
Jede kleinste Darmaktivität, wen man unterwegs ist (wenn es gluckert im Bauch oder Darmbereich)
versetzt einen in Angst, und man denkt gleich ist es wieder so weit.
Aber egal was man macht, es kommt doch anders wie man es plant.
Das demutiviert und man bekommt echt Angst unternehmungen zu machen.
Dieser Thread ist zwar schon älter, aber vielleicht können mir mit leidgeplagte
erzählen wie sie mit dieser Situation umgehen oder was sie gemacht haben um
sich nicht abzuschotten.
Bitte erzählt mir von euren Erfahrungen oder Mittelchen etwas dagegen zu machen.

Ich danke schon mal im Voraus und ich bin sehr gespannt.

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1 Monat 3 Wochen her #10397

ich hoffe, ihr packt das beide. Ich kenne sowas nicht, aber Abschottung ist definitiv das falsche. Lieber raus gehen und mit Leuten darüber reden.

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2 Monate 1 Woche her #10382

Hallo :)

Ich kenne das auch nur zu gut. Jeden Tag stehe ich auf und bete, dass es bei dem einen morgendlichen Stuhlgsng bleibt. Dann gehe ich los und bin hibbelig und habe Angst, am liebsten würde ich nichts essen, weil ich dann weiß, dass sich nichts passieren kann! Ich muss alles weit im Voraus planen, schnell mal spontan aus dem Haus gehen, wenn ich grade gegessen habe? Fehlanzeige! Manchmal musste ich Arbeitsbedingt längere Bahnfahrten machen und als diese überstanden waren dachte ich HA! war ja garnicht schlimm. Doch den nächsten morgen geht die Angst von vorne los. Sie ist unbegründet, dass weiß ich selbst und ich überwinde sie auch immer wieder, doch jeden Tag aufs neue ist sie wieder da und lässt mich bangen.....

Du bist nicht allein! Wir sind nicht allein! Irgendwie packen wir das schon....

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2 Jahre 5 Monate her #9437

Wünsche auch alles gute

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  • andreass
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2 Jahre 6 Monate her #9403

Wünsche euch beiden alles erdenklich Gute! Ich hoffe ihr bekommt es in den Griff.

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2 Jahre 6 Monate her #9395

Hallo,ich habe über 1 Jahr für einen Termin gebraucht . Jetzt bin ich ca 12 Monate in Behandlung. Sie hilft mir mit der Angst umzugehen und zu Not zu meiner Situation zu stehen . Das heißt auch manchmal outen damit mein Umfeld es versteht. Das ist immer noch besser sich immer mehr zurück zuziehen.

Bei diesem Weg versucht sie zu helfen .

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