Topic-icon Frage Stärkeintoleranz

1 Jahr 11 Monate her #9839

Vielen lieben Dank meinerseits, die Auswirkungen deines Beitrags kannst du dir kaum vorstellen. Ich werde mir das auf jeden Fall auf die Fahne schreiben. Habe leider das Bedenken, dass der Verzicht auf Kohlenhydrate mein Gewicht senken könnte, aufgrund dessen ich dann immer wieder mal mit dem Gedanken spiele diese dennoch einzusetzen. Aber der Verzicht des Haushhaltszuckers hat mir gezeigt, dass sich der Körper kontinuierlich daran gewöhnt und somit das Verlangen deutlich abnimmt. Also mit der Saccharoseintoleranz kenne ich mich ein wenig aus, es ist nicht die Reichweite eines promovierten Gastroenterologen, dennoch könnte man damit ein wenig Licht ins Dunkele bringen. Also es gibt anscheinend einige Funktionsstörungen im Körper die dies verursachen könnten. Ich tippe bei mir eher auf ein Mangel an Saccharase-Isomaltase Enzymen, die den Zweifachzucker, bestehend aus einem Fruktose - und einem Glucosemolekül, nicht in die einzelne Bausteine spaltet, zumindest nicht in ausreichender Menge. Wie die Stärke damit zusammenhängt ist mir jetzt chemisch nicht ganz ersichtlich, aber es besteht sicher ein Zusammenhang laut meinen Recherchen. Bei dir wäre es soweit ich weiß der Amylasenmangel, der in der Bauchspeicheldrüse und in den Speicheldrüsen im Mundraum entsteht . Aufgrund dessen verträgst du die Saccharose, dessen Verwertung nicht von der Amylase abhängt. Somit fällt bei mir wohl auch die Vollmilchschokolade weg. Ich habe jetzt in 14 Tagen einen Termin beim Internisten, den ich zu einer Dünndarmbiopsie drängen werde haha. Das mal ein empirischer Befund vorliegt , denn als Laie ist das immer noch sehr schwammig. Deshalb verbessert mich ruhig, falls ich etwas übersehen habe, bei den Massen an Informationen wird man allmählich zum Datenzombie. Dir nochmals herzlichen Dank für deine Bemühungen.

Liebe Grüße

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1 Jahr 11 Monate her #9838

Aktuell sehe ich zwei Parallelen:

Bei mir wurden auch einige N2-Tests durchgeführt, die alle negativ waren. Dieses Ergebnis ist ja schon einmal ein gutes Ergebnis, da einige Intoleranzen ausgeschlossen werden können.

Das zweite ist, dass bei mir auch immer mal wieder die Beschwerden (weitestgehend) weg waren und dann wieder aufgetreten sind. Dieses Verhalten ist (das glaube ich zumindest schon öfter mal gehört zu haben) für Intoleranzen normal. Das war bei mir zumindest auch so.

In dem von mir erwähnten Buch gab es auch einen Abschnitt zum Thema Saccharoseintoleranz (wenn ich mich noch richtig erinnere - Das Buch habe ich nicht mehr). Bei meinen damaligen Recherchen bin ich auch öfter auf Saccharoseintoleranz gestoßen. Eventuell gibt es da Parallelen.
Hier würde es sich doch mal lohnen, einfach mal sich eine Woche lang stärkefrei zu ernähren... Das ist gar nicht so schwer, wie man sich das vorstellt. Es gibt kaum Ärzte, die sich wirklich damit auskennen. Mit Selbsttests ist man meistens schneller am Ziel...

Beispiel für einen stärkefreien Tag:
morgens Quark mit Früchten, Obst, Nüsse, Honig
mittags/abends Fleisch, Fisch mit Gemüse (Gemüsesorten gibt es wahnsinnig viele)
Schokolade nur Vollmilch ohne Zusätze, Gemüsechips selbstgemacht
Vorsicht mit Gewürzen. Da ist auch Stärke drin.

Wenn du nicht auf Stärke vollständig verzichten kannst, dann gibt es Alternativen mit wenig Stärke. Z.B. Eiweißbrot, Fertiggerichte von Frosta (nahezu keine Zusatzstoffe). Da muss man sich mal durchprobieren. Wichtig immer auf die Inhaltsstoffe achten.
Zusätzlich versuchen, keine Speisen zu erwärmen, da sich dadurch resistente Stärken bilden können, die noch schwerer abzubauen sind vom Körper.

Viel Erfolg

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1 Jahr 11 Monate her #9837

Hallo

Letzte Änderung: 1 Jahr 11 Monate her von AnnaSab.

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1 Jahr 11 Monate her #9836

Zuerst einmal würde ich mich gerne bei dir bedanken für diesen informativen Post. Ich persönlich stehe leider noch zwischen vielen Bereichen, die aufgrund der Symptome auf mich zu treffen könnten. Zuerst einmal zu meiner Person:
Ich bin 19 Jahre alt und habe seit meinem 5 Lebensmonat wechselnde Probleme mit meinem Verdauungstrakt. Es handelt sich überwiegend um Diarrhö, oftmals schleimig, und phasenweise auch um Verstopfung. Es treten Wochen ein, in denen keinerlei Probleme auftauchen und wieder rum Monate die an mir sichtlich zerren. Mein Gewicht hält sich kaum konstant. Sprunghaft nehme ich zu und in den Phasen der Durchfälle ab. Diese Symptome begleiten mich seit meinem 5. Lebensmonat. Meine Mutter meint seit der Umstellung auf die Breikost. Seit den Jahren hatte ich nur wenige Male den Arzt besucht und dieser mich dann letztendlich zu einem Internisten überwiesen. Dort habe ich dann die H2-Atemtest vollzogen, mit dem Ergbnis, dass weder eine Laktose - noch eine Fruktoseintoleranz vorliegt. Nun bin ich selbst durch Recherchen auf die Saccharoseintoleranz gestoßen, die sich aufgrund der Symptome als persönliche Diagnose erschlossen hat. Anschließend habe ich auf den Haushaltszucker verzichtet, dass einige Beschwerden gelindert hat. Das erste Erfolgserlebnis, dass ich seit Jahren verbuchen konnte. Dennoch blieb dies nicht die Regel. Seit geraumer Zeit habe ich wieder die Beschwerden, trotz jeglichen Verzicht auf Haushaltszucker. Es ist wirklich eine verzwickte Sache, da jetzt die vermutete Saccharoseintoleranz einen Zusammenhang zu der Stärkeintoleranz aufweisen könnte. Hier wäre jetzt meine Frage, wie wahrscheinlich dieser Zusammenhang wäre und ob du Parallelen zu deinen Beschwerden erkennst. Der Text ist leider sehr lang geworden, aber dass sollten viele Leidtragende kennen. Die etlichen Informationen lassen sich leider kaum kompakt zusammenfassen. Ich hoffe auf baldige Antworten und wünsche euch viel Erfolg in der gemeinsamen Sache.

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2 Jahre 37 Minuten her #9787

[email protected] schrieb: Hallo,

Interessant das du dies erwähnst, denn ich hab Bauchschmerzen schon mehrere Monate und hab darauf noch nie geachtet. Mein Entschluss wäre jetzt ebenfalls RDS gewesen, aber du sagst selber, dass du dies am Anfang befürchtet hattest, was am Ende nicht stimmte.
Mein Arzt hat bereits Stuhluntersuchungen gemacht, jedoch ohne etwas zu finden.

Danke für deinen Beitrag!
Ich werd mal in Zukunft darauf achten und mit dem Arzt mal darüber reden
Ich kann nur hoffen das das die Lösung ist :/


Das ist für mich ein ganz neuer Ansatz. Die Diagnose RDS ist befürchte ich immer sehr schnell zu Hand, wenn den Ärzten nix mehr einfällt. Ich werde auch verstärkt darauf achten. Vielleicht gibt es ja doch noch Hoffnung kein RDS zu haben.

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2 Jahre 1 Woche her #9769

Hallo,

Interessant das du dies erwähnst, denn ich hab Bauchschmerzen schon mehrere Monate und hab darauf noch nie geachtet. Mein Entschluss wäre jetzt ebenfalls RDS gewesen, aber du sagst selber, dass du dies am Anfang befürchtet hattest, was am Ende nicht stimmte.
Mein Arzt hat bereits Stuhluntersuchungen gemacht, jedoch ohne etwas zu finden.

Danke für deinen Beitrag!
Ich werd mal in Zukunft darauf achten und mit dem Arzt mal darüber reden
Ich kann nur hoffen das das die Lösung ist :/

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2 Jahre 3 Monate her #9599

Wow, eine Stärkeintolleranz ist hart, davon habe ich noch nie gehört...

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2 Jahre 4 Monate her #9560

Hallo Ihr,
kenne das Problem, habe auch RDS und Allergie hauptsächlich auf Raps und Soja. Merke aber auch, dass ich nach zu viel Stärke eben mit Durchfall, Blähungen und Beschwerden reagiere. Mir hat da eine Ärztin mal Oligase 600 verschrieben. Das sind Enzyme, die helfen hier die Moleküle wohl besser aufzuspalten. Jedenfalls hilft's mir und ich nehme sie bei Bedarf.
Nik

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2 Jahre 4 Monate her #9552

Hallo zusammen,
ich bin 31 und plage mich mit RDS auch schon seit 14 Jahren rum. Seit ca. 3 Jahren kam zum Typ DF noch ein täglich aufgeblähter Magen/Darm dazu, den ich mit nichts zu beruhigen weiß.
Um welches Buch handelt es sich denn und gibt es evtl. schon ein paar Rezepte bzw. Diätvorschläge? Denn auf Stärke + Zucker verzichten heißt ja im Prinzip nur noch Quark, Ei, Kokosfett, Fleisch/Fisch und ein bisschen Gemüse?
Wo konntet ihr den C13 Atemtest bzw. Gentest machen?
LG

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3 Jahre 1 Monat her #9104

Schaut mal im Internet unter

SIBO-Syndrom
kohlenhydratabhängige bakterielle Fehlbesiedlung des Dünndarms
DDFB

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