Topic-icon Frage Unverträglichkeit von Obst, Gemüse und Salat

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3 Wochen 6 Tage her #10189

So, jetzt schalte ich mich auch noch in diese Diskussion mit ein und beziehe mich ausdrücklich auf die erste Nachricht. Im Grunde verstehe ich das so, dass Du trotz Diät (Du hältst Dich an die Listen) weiterhin Probleme hast. Und das verstehe ich, weil ich die gleiche Erfahrung gemacht habe und schier wahnsinnig wurde. Erst ein totales "Runterfahren" des Darms und langsamer Floraaufbau haben mir geholfen. Heute esse ich fast wieder alles und habe fast keine Probleme mehr. Was ich aus eigener Erfahrung auch noch sagen kann, dass Rohkost gar nicht ging, da viel zu schwer verdaulich. Lass mal Obst, Gemüse, Salat usw. total weg. Für ein paar Wochen. Auch nichts Gebratenes und versuche dem Darm Ruhe zu geben. Der erholt sich nicht von heute auf morgen. Das dauert und benötigt Geduld. Kartoffelbrei, Reis und gedünsteter Fisch, Hühnchenfleisch, davon habe ich mich ernährt. Und irgendwann ging dann wieder ne Tomate usw. Langsam aufbauen. Jetzt weiß ich nicht, ob Du Milchprodukte verträgst. Die sind gut. Täglich Joghurt und da wechselnde Produkte wegen der unterschiedlichen Laktobakterien...
Ich hoffe, dass ich helfen konnte. Ich weiß, dass man echt genervt ist. Es geht ja nicht ums Abnehmen, sondern um die gesunde und ausgewogene Ernährung.
Ich wünsche viel Glück und Geduld!
Nik

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1 Monat 1 Woche her #10185

Der Fructosegehalt in Kartoffeln schwankt extrem - durch verschiedene Faktoren. Da ich nach Kartoffeln mit Ausnahme von Chips immer Beschwerden hatte, habe ich nach Studien in der Agrar-Forschung und Lebensmittelindustrie gesucht und bin dort tatsächlich fündig geworden. Die Lagerungstemperatur hat einen starken Einfluss auf die reduzierenden Zucker (Glukose und Fruktose) in der Kartoffel und bei einer kalten Lagerung erhöht sich der Zuckergehalt um ein vielfaches. Die Industrie nutzt ausgewählte Kartoffelsorten, die oftmals speziell für die Verarbeitung gezüchtet worden sind und weniger Zucker enthalten (erwünscht wegen tieferer Acrylamidbildung beim Erhitzen). Bei der Chipsherstellung beispielsweise kommen die Kartoffeln direkt nach der Ernte in die Fabrik und werden dort nach dem Schälen und Schneiden gewässert, bevor sie frittiert werden. Ich vermute also, dass diese drei Faktoren (fructosearme Sorte / keine Kühlung / Wässerung) der Grund sind, warum ich Chips vertrage und alle häuslichen Kartoffelzubereitungen nicht.

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1 Monat 1 Woche her #10183

Korrigere nur schnell: Kartoffeln sind fruktosearm, das stimmt schon. Und es gibt gute Listen, v.a. die von uns, dem nmi-Portal. Entweder hier am Portal oder zum filtern hier: www.nmidb.de/link/KnR-1a800

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1 Monat 1 Woche her #10181

Kartoffeln sind NICHT fructosearm. Vergiss die Listen und glaube nur deinem Körper. Habe jahrelang nach einer glaubhaften Liste gesucht und bin bis heute nicht fündig geworden...

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9 Jahre 4 Monate her #2042

Bei mir ist es auch so, dass ich vieles was ich laut den 3 FI - Büchern vertragen müsste nicht vertrag aber anderes dafür schon. Z.B hab ich mit Mango (wenn ich sie ab und an esse) keine Probs.
Dafür hab ich gestern Reis mit Paprika drin gegessen und nun seit gestern und vorallem seit heute morgen tierisch Darmprobleme.
Da hilft nur ausprobieren. Hab bei mir nun auch gemerkt esse ich zu viel Champignons vorallem Rohe im Salat hab ich auch extrem Bauchgurgeln.

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10 Jahre 2 Monate her #1593

Pauschalaussagen tangieren mich überhaupt nicht.

Welche physiologischen Tatsachen oder eigenen Erfahrungen widersprechen dem, was ich aufgeführt habe?

Ich tipp mir doch nicht aus purer Lust und Laune die Finger wund, sondern - so blöd das auch klingen mag - um überhaupt so viele Angriffspunkte wie möglich zu bieten und damit den Lesern alle Möglichkeiten zu geben, zu entscheiden, wannn was auf sie selbst zutrifft.
Aber kaum jemand ist bisher auf die Details in meinen Ausführungen eingegangen und meistens ist es sogar so, daß die Texte nicht einmal gelesen werden, bevor man sie "zerpflückt" - wie Du der herzerfrischenden Falschaussage im vorigen Text entnehmen kannst.

Wenn ich missionieren wollte, würde ich es machen wie jene, die meine Texte mit Zitaten aus angesagten Frauenzeitschriften vom Tisch wischen - nämlich erklärungsfreie einheitliche Vorschriften hier reinpacken und alle für blöd und disziplinlos stempeln, die mit der Befolgung nicht klarkommen.

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10 Jahre 2 Monate her #1590

mal zurück zum anfang: du verträgst kartoffeln und tomaten nicht. beides sind nachtschattengewächse. möglicherweise hast du da eine allergie... falls es sowas gibt... bin keine expertin. warst du schon mal in einer allergie-ambulanz und hast dich testen lassen?

@julchen: das klingt ja alles schon sehr missionarisch :-)

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10 Jahre 2 Monate her #1589

minki82 schrieb:

Dennoch ist erwiesen, dass es mit kalorienarmen Magenfüllern leichter ist, das Gewicht zu halten.

Von wem?

Dass man Hunger mit einer Vitaminpille stillen kann, ist Unsinn.

Das schrieb ich auch nicht.

Mir gehts dabei um die "echten" Vitamine, mit denen der Körper immer noch mehr anfangen kann, als mit Vitamin-Präparaten.

Was unterscheidet echte von unechten Vitaminen?

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10 Jahre 2 Monate her #1588

Glaub mir, ich kenne den Unterschied zwischen Hunger und Appetit, dazu brauche ich keine lange Anleitung. Dennoch ist erwiesen, dass es mit kalorienarmen Magenfüllern leichter ist, das Gewicht zu halten.
Dass man Hunger mit einer Vitaminpille stillen kann, ist Unsinn. Jeder, der das schon mal probiert hat, weiß, dass man davon eher Magenkrämpfe als ein angenehmes Sättigungsgefühl bekommt!
Mal abgesehen von diesen Fakten, was hat das mit meiner Unverträglichkeit von Gemüse, Obst und Salat zu tun? Mir gehts dabei um die "echten" Vitamine, mit denen der Körper immer noch mehr anfangen kann, als mit Vitamin-Präparaten.

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10 Jahre 2 Monate her #1587

minki82 schrieb:

natürlich fatal für die Figur

Das ist -sorry- Unfug.
Aber man fällt auf diese Gedanken leicht herein, wenn man aufgrund der Unverträglichkeiten ständig mit Appetitgefühlen und Heißhunger zu kämpfen hat, die man durch kalorienarme Magenfüllung zu bekämpfen versucht.
Aber (mal ganz abgesehen von echten Eßstörungen, die man sich in blinder Wiegewut andiätet hat) diese Gelüste entstehen hauptsächlich deswegen, weil der Körper nicht in der Lage ist, die notwendigen Nährstoffe aufzunehmen, weil sie durch unverträgliche "Verpackungen" blockiert werden und bei Entsorgungsaktionen sogar noch andere Inhaltsstoffe eigentlich verträglicher Sachen "mitreißen".

Vor allem muß man lernen zwischen Appetit und Hunger zu unterscheiden.
Hunger entsteht durch reinen Kalorienmangel, macht sich durch deutliches Magenknurren und (bei Ignorieren desselben) ein flaues Gefühl (Unterzuckerung) bemerkbar.
Es läßt sich durch beliebiege nahrhafte Lebensmittel stillen. Dafür genügen sogar kleine Mengen, die nicht einmal den Magen komplett füllen müssen. Hauptsache der Energiegehalt und die grobe Zusammensetzung der Mahlzeit stimmt - d.h etwa zu gleichen kalorienbezogenen Anteilen Fett, Kohlenhydrate, Eiweiss.

Appetit ist dagegen ein Signal, das auf einen ganz spezifischen Mangel hindeuten soll. Er äußert sich durch eine ganz eindeutige Vorstellung davon, was man gerne jetzt und sofort essen will.
Das kann je nach Bedarf alles mögliche sein. Von fettem Seefisch (enthält Kupfer, das Enzymtätigkeiten unterstützt) über Zitrusfrüchte (Vitamin C) bis hin zu Kohlrabi etc oder einfach nur ein Teelöffel Meerrettich. Das Gefühl ist so stark, daß man sogar den Geschmack auf der Zunge hat, als hätte man schon einen Bissen davon genommen.
Und oft ist es dann auch mit einem kleinen Bissen getan und der Appetit ist gestillt.
Das Dumme ist nur, daß man als "aufgeklärter" zeitgemäßer Esser Kalorien für so böse hält, daß man sich den Griff zu solchen Dingen mit viel viel Disziplin untersagt und dann auch noch stolz drauf ist, sich stattdessen den Magen mit kalorienfreien Mumpitz vollgehauen zu haben bis einem davon ganz übel ist.
Allerdings geht der Appetit davon nicht weg. Ob der Magen leer oder voll ist, ist dem Körper sowas von egal, daß er trotzdem weiter auf der Deckung seines Bedarfs besteht.
Letztendlich knallt man sich den Bauch voll und hat in seinem Wahn, Kalorien um jeden Preis zu vermeiden, mehr Kalorien gegessen als man sich mit einer "Undiszipliniertheit" zugeführt hätte.

Kurz:
- Hunger ist Magenknurren und Schwächegefühl ohne begleitende eindeutige Vorlieben. Eine ordentliche Mahlzeit macht nachhaltig satt, ohne daß man sich den Bauch vollschlägt.
- Appetit wird von einem "Bild im Kopf" begleitet und wird auch durch einen vollen Magen nicht gedämpft - sondern ausschließlich durch die Zufuhr genau des gewünschten Lebensmittels. Auch hier macht die richtige Wahl satt bzw. zufrieden.

Appetit kann sogar innerhalb von Minuten allein durch eine Vitamintablette besänftigt werden, falls man sich aufgrund von Unverträglichkeiten außerstande sieht, die "geforderte" Nahrung zu essen. Vorausgesetzt der Darm sieht sich (durch Abwesenheit störender Dinge) in der Lage, die Inhalte der Tablette auch aufzunehmen.

Eine andere Form des Appetits ist die "maskierte Unverträglichkeit". Denn normaler Appetit tritt vielleicht mal alle paar Tage/Wochen auf - bei der maskierten Unverträglichkeit verlangt es einem jedoch mehrmals täglich nach einer ganz gewissen Speise, von der man meistens sogar schon weiß, daß man sie nicht gut verträgt, aber trotzdem einen regelrechten Zwang verspürt, sie zu essen.
Oder noch schlimmer: Man freut sich sogar, daß man ganz freiwillig so einen "gesunden" Appetit auf "gesunde" Dinge hat. Zwar geht es einem davon dreckig, aber man ist ja zumindest ein korrekter Staatsbürger.

Mache ihn mit Balsamico, weinwürzigem Essig, Rapsöl, Salz und Pfeffer an.

Essig ist aufgrund seiner Herstellung eine Histaminbombe.
Pfeffer kann als scharfes Gewürz die Aufnahme von Histamin im Darm begünstigen.

Tomaten stehen in der HI-Tabelle.

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