Anna-Maria's Blog

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Das Zuckerexperiment: Der Auftakt

thumb Muffins90 Tage ohne Zucker. Wir wagen den Selbstversuch. Und sind gespannt, wie es sich ohne Süße(s) so lebt.


Um es charmant auszudrücken: Wir sind moppelig. Wir, das sind Michael und Anna-Maria. Aber wenn wir ehrlich sind, wäre es wohl besser zu schreiben: Wir sind dick. Zwar nicht adipös, aber doch weisen unsere Körpermaße ordentlich Masse auf. Mit Anfang bzw. Mitte dreißig ist es nun wohl an der Zeit, die überflüssigen Pfunde der Gesundheit zu Liebe los zu werden. Denn schön langsam verursacht das Übergewicht Probleme: Michael schlägt sich mit einer Fettleber herum. Anna-Maria kämpft immer wieder mit Gelenksproblemen. So weit, so bedenklich. Wir beide wissen: Es muss was passieren.

Wir haben einen gemeinsamen Feind – den Zucker

Doch eine Ernährungsumstellung mit dem Ziel Gewichtsverlust ist bekanntlich kein Spaziergang. Aber weil es sich gemeinsam leichter leiden lässt und uns die (hoffentlich) zahlreichen Lesern dieses Blogs noch zusätzlich motivieren werden, ist es hiermit amtlich: Über einem Zeitraum von drei Monaten sagen wir einem gemeinsamen Feind den Kampf an: Zucker

3 Monate zuckerfrei

Diese Süße, die das Leben ein kleines Stückchen schöner macht, ist in den letzten Monaten vermehrt ins Kreuzfeuer der Kritik geraten. Sogar die Massenmedien haben das Thema aufgegriffen, der österreichische ORF widmete dem Zucker unter dem Motto „Das süße Gift“ eine ganze Themenwoche. „No Sugar“-Ratgeber überschwemmen den Buchmarkt. Facebookgruppen schießen wie Pilze aus dem Boden. Wir sind neugierig geworden: Ist es wirklich so schwer, sich an die WHO-Empfehlung von 25 Gramm zugesetztem Zucker pro Tag zu halten? Wie sieht es mit unserem eigenen Zucker- und Zuckerersatzkonsum aus? Und was passiert, wenn wir diese vom Speiseplan streichen?

Anna-Maria unternahm bereits einen etwas ungelenken Versuch, sich zuckerfrei zu ernähren. Das Resultat: 4 Kilo weniger auf der Waage. Und ein Verdauungssystem, dem dieses Experiment so gar nicht passte. Michael leidet seit über 10 Jahren an Laktose- und Fruktoseintoleranz und ernährt sich dementsprechend laktose- und fruktosefrei. Und doch hat er zu viel auf den Hüften. Oder gerade deshalb? Also: Wenn schon zuckerfrei, dann richtig. Unter ärztlicher Aufsicht und mit Begleitung eines Diätologen. Experten werden uns über den Zeitraum des Experiments hinweg begleiten, uns genauer erklären, was Zucker und Zuckeraustauschstoffe in unserem Körper wie machen und natürlich ganz genau beobachten, ob sich was tut. Wenn wir unseren letzten Schokolade-Osterhasen verdrückt haben, wird’s ernst. Wir starten mit einer Bestandsaufnahme beim Internisten. Wie ernüchternd unsere Befunde sind, gibt’s hier nächste Woche zu lesen.

 

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Kommentare 2

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Biene am Dienstag, 02. Mai 2017 12:48

Na da wünsche ich viel Erfolg! Bin gespannt!

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Na da wünsche ich viel Erfolg! Bin gespannt!
nmiadmin am Mittwoch, 03. Mai 2017 10:58

Viel Erfolg! Das klingt nach einem spannenden Experiment. Wir essen alle zu viel Zucker, sogar die fruktoseintoleranten. Das Zeug ist ja wirklich überall drinnen und so sammelt sich das über den Tag schon ziemlich an. Wobei 25 Gramm pro Tag schon arg wenig ist... ich bin auf eure Erfahrungen gespannt!

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Viel Erfolg! Das klingt nach einem spannenden Experiment. Wir essen alle zu viel Zucker, sogar die fruktoseintoleranten. Das Zeug ist ja wirklich überall drinnen und so sammelt sich das über den Tag schon ziemlich an. Wobei 25 Gramm pro Tag schon arg wenig ist... ich bin auf eure Erfahrungen gespannt!
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