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Diagnose Saccharoseintoleranz

Sicher diagnostiziert werden kann die Saccharoseintoleranz nur mit einer Dünndarmbiopsie. Hier wird die Sucrase-Isomaltase-Aktivität im Gewebe des Dünndarms bestimmt. Es gibt auch die Möglichkeit eines H2-Atemtests, der jedoch bei dieser Unverträglichkeit keine genaue Aussage liefern kann.

Ernährung

Die Diät besteht aus einer saccharosearmen Kost. Die Saccharose oder der Haushaltszucker, ein Disaccharid (Zweifachzucker), wird weitgehend durch Glukose (Traubenzucker), Fruktose (Fruchtzucker) und Laktose (Milchzucker) ersetzt.

Vorsicht ist bei einigen Obstsorten geboten, da diese relativ oft viel Saccharose enthalten.

Je nach Restaktivität des Enzyms besteht eine strenge oder weniger strenge Diät. Mit zunehmendem Alter (bei Kindern) steigt die Toleranz gegenüber Saccharose.

Für den Disaccharidasemangel stehen Ersatzenzyme zur Erleichterung der Diät zur Verfügung.

Autoren / Quelle
NMI - Portal (Michael Zechmann, Alexander Osl)

 

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