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Erst nach der eindeutigen Diagnose durch den Arzt, kann mit der Therapie begonnen werden. Du solltest auf keinen Fall vor der Blutuntersuchung mit der glutenfreien Diät beginnen, da dies die Messwerte - und somit die Diagnose - verfälschen kann1.

Die Zöliakie wird therapiert durch die strikte Einhaltung einer glutenfreien Ernährung 

Wie jede Ernährungsumstellung, erfordert auch die Umstellung auf glutenfreie Diät einige Zeit und Geduld. Du solltest dir auf jeden Fall Hilfe bei einem Ernährungsberater (Diätologen) der Erfahrung auf dem Gebiet der Zöliakie hat suchen! Die glutenfreie Ernährung musst du ein Leben lang durchführen, eine Heilung der Zöliakie ist derzeit nicht möglich!

Aktuell laufen einige Forschungsprojekte, um eine Medikation gegen Glutenintoleranz zu finden. Diese Forschungen stecken aber noch in den Kinderschuhen.

Wie funktioniert die glutenfreie Ernährung?

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Gleich nach der Diagnose kann üblicherweise mit der glutenfreien Diät begonnen werden. Nur bei sehr schweren Fällen sind noch weitere Massnahmen erforderlich, üblicherweise reicht eine Umstellung auf glutenfreie Ernährung. Glutenfrei heisst: glutenfrei! Nicht: glutenarm!

Bereits nach wenigen Tagen verschwinden die meisten Symptome und die Dünndarmschleimhaut beginnt sich zu regenerieren. Erst dann ist eine Aufnahme der lebenswichtigen Nährstoffe wieder möglich und so kehrt der Lebensmut schnell wieder zurück. Aber Achtung: Bereits kleine Mengen Gluten schädigen die Schleimhaut! Meistens treten zwar keine merkbaren Symptome auf, die Dünndarmschleimhaut wird aber trotzdem geschädigt. Die daraus resultierenden Schäden für deinen Körper sind trotz ausbleibender Symptome enorm!

Medikamente - Achtung!

Wenn sich der Darm erholt kann er auch besser Stoffe aufnehmen. Außerdem verändert sich dein Stuhlgang! Solltest du also regelmäßig Medikamente nehmen, dann lass die Dosierung beim Arzt überprüfen. Es kann nämlich sein, dass du nun gewisse Substanzen besser resorbierst!

Woher weiß ich was glutenfrei ist?

Mittlerweile hat der Handel reagiert und die meisten glutenfreien Produkte werden auch als solche gekennzeichnet. Ausserdem kannst Du dich an unseren Lebensmittel-Listen orientieren.
Du solltest nur das essen, wo du dir sicher bist, dass es glutenfrei ist! Nur weil ein Verkäufer/Kellner sagt, das Essen sei glutenfrei, heisst das nicht dass es auch der Fall ist! Zweifel ist immer ein guter Begleiter bei Zöliakie!

Einige Tipps für's tägliche Leben mit Zöliakie

  • Ist das Wort "weizenfrei" auf einer Verpackung aufgedruckt, heißt dies nicht auch "glutenfrei"
  • "Kann Spuren von ... (Weizen, Gluten, Getreide, ...)" enthalten heisst, das Lebensmittel ist nicht glutenfrei!
  • Gluten kann nicht durch kochen, backen, gefrieren oder ähnliches unschädlich gemacht werden
  • Im gemeinsamen Haushalt glutenfreie und glutenhaltige Speisen getrennt aufbewahren (glutenfreies immer höher oben aufbewahren als glutenreiches, so fallen keine Brösel auf das glutenfreie Essen)
  • Teller, Töpfe, Pfannen, etc. sehr gut säubern
  • Für glutenfreies Essen eigene Schneidbretter und Holzlöffel verwenden, da sich in den kleinen Ritzen Gluten verstecken kann

Quellen u.a.:
1) Keller, R.: Klinische Symptomatik: Zöliakie, ein Eisberg. In: Monatsschrift Kinderheilkunde 2003; 151:706-714
2) Deutsche Zöliakie Gesellschaft e.V.

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Benutzer antwortete auf das Thema: #9226 4 Monate 2 Wochen her
Im Wikipedia-Artikel zu Niacin steht auch, dass unser Körper dieses Vitamin selbst synthetisieren kann. Zu einem Mangel mit Maisernährung kann es nur kommen, wenn gleichzeitig ein Eiweißmangel besteht, - das lässt sich z. B. mit ausreichend Hülsenfrüchten leicht verhindern. Guten Appetit!
Michaels Avatar
Michael antwortete auf das Thema: #8504 1 Jahr 6 Monate her
Eigentlich führt kein Lebensmittel zu irgendeinem Mangel, sondern das Nicht-Verzehren von bestimmen Stoffen führt zum Mangel dieses Stoffes...
Wikipedia ist ja nicht grade eine vertrauenswürdige Seite, wenn es um medizinische Themen geht... die meisten Artikel dort werden von Leuten geschrieben die nicht vom Fach sind und gerne mal ihre eigene Sicht der Dinge als unumstößliche Realität verkaufen wollen. Aber egal :evil:

Steht denn dort zu dieser Aussage auch eine Quelle? Dann könnte man sich das mal anschauen...
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Benutzer antwortete auf das Thema: #8502 1 Jahr 6 Monate her
Im Wikipedia-Artikel zu "Mais" steht, dass Mais, so wie er in Deutschland angeboten wird, zu Niacin-Mangel führt. Aber viele Glutenfrei-Produkte, auch glutenfreies Brot, enthalten zu einem hohem Prozentsatz Mais. Insofern möchte ich nachfragen: Stimmt das wirklich?

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