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Home arrow richtiges Kochen arrow Kräuter und Gewürze in der gesunden Küche
Kräuter und Gewürze in der gesunden Küche Drucken E-Mail

Kräuter und Gewürze sind prinzipiell Pflanzenteile, die dem Essen einen besonderen Geschmack geben, bzw. den Eigengeschmack des Essens unterstützen sollen. Der Geschmack kommt durch ätherische Öle, Bitter- und Scharfstoffe (z.Bsp. Capsaicin) zustande. Am besten sind daher natürlich frische Kräuter und Gewürze (vor allem, wenn man an Histaminose leidet) da sie viele Vitamine, Antioxidantien und Mineralstoffe liefern.

Salz solle generell wenig verwendet werden. Am besten Meersalz oder jodiertes Speisesalz.

Bei fertigen Gewürzmischungen immer auf die Zusatzstoffe achten! Beispiel: Wasabi wird oft mit Laktose vermischt!

Auch physiologisch wirken bestimmte Gewürze:

  • Knoblauch, Pfeffer, Senf, Chili, Wasabi (Meerettich) oder Ingwer regen den Stoffwechsel an und wirken hemmend auf bestimmte Bakterien (Kren und Knoblauch)
  • Kümmel, Anis, Fenchel, Muskatnuß und Koriander (Brotgewürze) erleichtern die Darmtätigkeit und wirken gegen Blähungen
  • Salz regt den Blutdruck an und wirkt osmotisch (Salz sollte nicht zu viel verwendet werden)

Einige Gewürze und Ihre Verwendung:

  • Dill: Nicht mitkochen, nur in das fertige Gericht unterheben, sonst ist der Geschmack weg. Getrocknete Dillsamen können wie Kümmel verwendet werden.
  • Basilikum: Nicht mitkochen, nur in das fertige Gericht unterheben, sonst ist der Geschmack weg.
  • Estragon: Vor allem für französische Gerichte und Vorspeisen zu empfehlen (wirkt appetitanregend)
  • Ingwer: Wird Ingwer mit Fleisch mitgegart, so wird das Fleisch zarter, da Ingwer ein einweißspaltendes Enym enthält. Ingwer wirkt Verdauungsfördernd und regt den Kreislauf an
  • Knoblauch: Enthält Allicin. Dieses ätherische Öl ist für den typischen Geruch und Geschmack verantwortlich.
    Tip: Nach dem Schneiden die Hände waschen und dabei einen Metalllöffel in den Händen halten. Dadurch riechen die Hände dann nicht mehr unangenehm, da das Metall den Geruch absorbiert.
  • Lorbeerblätter: Immer als ganzes mitkochen. Vor allem bei Sauerkraut und italienischen Gerichten mitkochen, vor dem Servieren das Blatt entfernen.
  • Muskatnuß: Immer frisch reiben. Passt sehr gut zu Kartoffeln und Tomaten. Sparsam verwenden!
  • Oregano: Für praktisch jedes italienische Gericht. Lässt sich sehr gut trocknen.
  • Thymian: Kann mitgekocht werden, Sparsam verwenden! Passt gut zu Fisch, Fleisch und Tomaten
  • Rosmarin: Lässt sich sehr gut trocknen. Nicht zu klein mahlen, am besten nur abzupfen. Gut mitkochen, da er sonst sehr hart ist. Ideal zu Gegrilltem und mediterraner Küche

 

Festere Kräuter wie Lorbeer, Thymian, Rosmarin und Chili sollte man von Anfang an mitkochen, sie verlieren ihren Geschmack nicht. Zarte und empfindliche Kräuter wie Petersilie oder Basilikum immer erst zum Schluß dazugeben.
Einige Gewürze schmecken bitter wenn man sie zu stark erhitzt (Paprika, Knoblauch, Curry)

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Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 31 Januar 2006 )
 
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