| Zöliakie - Allgemeines, Diagnose und Symptome | | Drucken | |
| Geschrieben von: nmi Administrator | |
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Die Zöliakie wird oft auch als Sprue oder Glutenunverträglichkeit oder Glutenintoleranz bezeichnet. Sie ist eine chronische Erkrankung der Darmschleimhaut. Das im Weizenmehl enthaltene Klebereiweiß Gliadin (ein Bestandteil des Glutens, siehe "Biochemische Grundlagen") führt zu einer Schädigung der Darmschleimhaut. Dadurch wird die Funktion des Darms beeinträchtigtund als Folge wird die Aufnahme von Nährstoffen gestört. Mangelerscheinungen, Entzündungen und die typischen Beschwerden sind die Folge. Bei Zöliakie ist daher eine absolut glutenfreie (nicht eine glutenarme!) Ernährung zwingend. Nur dann kann sich Dünndarmschleimhaut wieder erholen. Üblicherweise bessert sich der Allgemeinzustand bereits nach wenigen Tagen. Nach einigen Monaten werden meistens auch die Blutwerte wieder normal. Mehr dazu im Artikel "Therapie der Zöliakie"... Bereits 0,25g Weizen schädigen den Dünndarm und können zu Beschwerden führen. (1) Diagnose der Zöliakie
Diagnostiziert wird die Zöliakie durch einen Bluttest beim Arzt. Dieser bestimmt u.a. spezifische Antikörper. Eine exakte Diagnose kann bei positivem Bluttest aber nur mittels Biopsie der Darmschleimhaut erstellt werden. Diese ist schmerzfrei und wird meistens ambulant durchgeführt. Alternative Methoden zur Diagnose der Zöliakie sind daher nicht zu empfehlen, können aber dabei helfen. Du solltest VOR deinem Arztbesuch auf keinen Fall beginnen dich glutenfrei zu ernähren! Dies beeinflusst die Messwerte und macht eine Diagnose unmöglich! Symptome der Zöliakie können sein
In weiterer Folge können Unfruchtbarkeit, Potenzstörungen, Schizophrenie und Aphten auftreten. Weiterführende Literatur Zöliakie
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Quellen u.a.:
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| Zuletzt aktualisiert am Montag, den 25. Mai 2009 um 15:26 Uhr |