| Fruktoseintoleranz und Depressionen | | Drucken | |
| Geschrieben von: nmi Administrator | |||
Kann Fructoseintoleranz Depressionen hervorrufen?Die Antwort ist Ja! Das Serotonin (oft auch "Gkückshormon") hat vielfältige Aufgaben, unter anderem ist es ein Neurotransmitter, der dafür verantwortlich ist, dass wir uns "glücklich" fühlen. Serotonin wird aus Tryptophan gebildet, einer essentiellen Aminosäure. Essentiell heißt, dass unser Körper diese Aminosäure nicht selbst bilden kann, sondern sie mit der Nahrung aufnehmen muss.Tryptophan bildet im Darm mit der Fruktose einen festen Komplex, und kann daher, bei hohen Fruktosekonzentrationen im Darm, nicht in den Körper aufgenommen werden. Dadurch haben Personen mit Fructoseintoleranz oft zu wenig Tryptophan und damit auch zu wenig Serotonin. Die Folge sind u.a. depressive Zustände.
Auch andere Unverträglichkeiten können die depressiven Zustände verschlimmern. Eine ärztliche Abklärung aller Möglichkeiten ist immer zu empfehlen! Bei starken depressiven Zuständen ist eine ärztliche Abklärung dringend zu empfehlen! Wie werde ich die Depressionen wieder los?Sind die depressiven Zustände nur auf die Fruktoseintoleranz zurückzuführen, so verschwinden sie vollständig wenn eine entsprechende Zucker und fructosearme Diät eingehalten wird, die auf Fruktose verzichtet. Denn dann stimmt der Tryptophanhaushalt und somit auch der Serotoninhaushalt wieder! Quellen (u.a.):
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| Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 14. März 2010 um 15:59 Uhr |