Fruktose Biochemie Fruktose
Biochemische Grundlagen der Fruktose | Drucken |
Geschrieben von: nmi Administrator   

Fruktose (Fructose, Fruchtzucker, Lävulose)

Die hier abgebildete Struktur ist die alpha-D-Fructofuranose, eine Ringform der Fruktose. Fruktose ist optisch aktiv (stereoisomer) und gehört zu den Einfachzuckern (Monosaccharide), genauer ist sie eine Hexose (6 C-Atome). Ausserdem ist der Fruchtzucker wegen seiner Ketogruppe eine Ketose.
Die Fruktose hat die Summenformel C6H12O6. In kristalliner Form liegt sie als Fruktopyranose vor, gebunden als Fruktofuranose.

Die Fruktose kommt in der Natur vor allem in Pflanzen (Früchten) vor. Sie wird im Darm über den GLUT-5 Transporter resorbiert und in der Leber (Glykolyse) abgebaut. Wegen ihrer langsameren Resorption in den Blutkreislauf wird sie auch für diätetische Lebensmittel im Rahmen von Diabetes mellitus Typ II verwendet, um schneller wirkende Zucker wie den meistens verwendeten Rohr- oder Rübenzucker (Saccharose) zu substituieren.

ImageFructose Strukturformel Haworth

Quellen:
Stryer, L., Biochemie, Specktrum Akademischer Verlag, 4. Auflage
Beliz, H.D., Lehrbuch der Lebensmittelchemie, Springer Verlag, 2001

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 09. März 2010 um 10:38 Uhr
 

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