| Diagnose, Therapie und Ernährung bei Saccharase-Isomaltase-Mangel | | Drucken | |
| Geschrieben von: Alexander Osl, nmi Administrator | |||
DiagnoseSicher diagnostiziert werden kann die Saccharoseintoleranz nur mit einer Dünndarm Biopsie. Hier wird die Sucrase-Isomaltase-Aktivität im Gewebe des Dünndarms bestimmt. Es gibt auch die Möglichkeit eines H2-Atemtests , der jedoch bei dieser Unverträglichkeit keine genaue Aussage liefern kann. ErnährungDie Diät besteht aus einer saccharosearmen Kost. Die Saccharose oder der Haushaltszucker, ein Disaccharid (Zweifachzucker), wird weitgehend durch Glukose (Traubenzucker), Fruktose (Fruchtzucker) und Laktose (Milchzucker) ersetzt. Vorsicht ist bei einigen Obstsorten geboten, da diese relativ oft viel Saccharose enthalten. Je nach Restaktivität des Enzyms besteht eine strenge oder weniger strenge Diät. Mit zunehmendem Alter (bei Kindern) steigt die Toleranz gegenüber Saccharose. Für den Disaccharidasemangel stehen Ersatzenzyme zur Erleichterung der Diät zur Verfügung. Autoren / Quelle
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| Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 11. März 2009 um 20:08 Uhr |