Bevor man zum Arzt geht sollte man auf jeden Fall ein Patiententagebuch führen. Dadurch tut sich der behandelnde Arzt deutlich leichter mit einer Eingrenzung der Symptome.
Es sollte bei Verdacht auf Histaminintoleranz immer ein Bluttest in Kombination mit Diät durchgeführt werden.
Der Bluttest bei Histaminintoleranz
Am besten kann die Histaminintoleranz durch zwei Bluttests im Abstand von 2 Wochen und durch eine histaminarme Diät diagnostiziert werden. Dein Arzt sollte über die
Laborwerte sowohl den Histamingehalt, als auch den DAO Gehalt messen. Dann sollte eine 14-tägige histaminarme Diät eingehalten werden. Nach diesen 2 Wochen sollte nochmals Blut abgenommen werden.
Ist nun der Histaminspiegel im Blut deutlich gesunken und der DAO-Spiegel deutlich gestiegen, so liegt eine Histaminintoleranz vor. Außderdem sollte sich in diesem Fall die Symptome deutlich bessern. Tun sie dies nicht, und bleiben die Blutwerte unvertändert, so liegt mit hoher Wahrscheinlichkeit keine Histaminintoleranz vor.
Achtung: Eine Diät VOR der ersten Untersuchung verfälscht das Ergebnis!
Download: Das Patiententagebuch findest du hier
Ig-G Test
Dieser Test mißt die Immunreaktion des körpereigenen Immunglobulin G. Diese Tests sind nicht geeignet, Laktoseintoleranz, Fructosemalabsorption oder Histaminintoleranz nachzuweisen!
Quellen:
nmi-Portal (Michael Zechmann)
Buchart, K. "Gut leben mit Nahrungsmittelallergien", Löwenzahn Verlag, 2008, nach persönl.Mitteilung Jarisch, 2002
Jarisch, R. "Nahrungsmittel-Intoleranz", medmix 4/2008, pp 49-52
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 15. Mai 2012 13:09


