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Behandlung der Laktoseintoleranz Drucken E-Mail

Die ersten Wochen nach der Diagnose Laktoseintoleranz

In den ersten Wochen sollte gänzlich auf Laktose verzichtet werden, um dem Darm eine Regenerierungsphase zu gönnen. Dann kann langsam mit der Gabe von kleinen Mengen begonnen werden.

Behandlungsmöglichkeiten

Der wichtigste Punkt ist selbstverständlich die Vermeidung von laktosehältigen Produkten. Welche Produkte wieviel Laktose beinhalten, hängt von der Art der Herstellung ab (vgl. Artikel "Wo ist Laktose enthalten?" oder Tabellen in Downloadbereich ).

Lactase-Tabletten

Das milchzuckerspaltende Enzym Lactase kann mittlerweile in Tablettenform gekauft und zum Essen eingenommen werden. Die Präparate sind relativ kostenintensiv (ab ca. 15 Euro / 100 Tabletten), ermöglichen aber endlich wieder einen Besuch im Restaurant oder die Annahme einer Einladung zum Essen.

Es ist jedoch Vorsicht geboten wenn man, wie 75% der Laktoseintoleranten, auch an einer Fruktosemalabsorption leidet, denn einigen Lactase-Präparaten werden Zuckeralkohole wie Sorbit oder Xylit beigemengt, die dann zu einer Verschlechterung der Fruktosemalabsorption führen! In den letzten Monaten ist ein Umdenken bei den Pharmafirmen festzustellen gewesen und die meisten Präparate werden mittlerweile ohne Zuckeralkohole angeboten.

Lies trotzdem schon in der Apotheke die Inhaltsangaben des Lactasepräparates!

Probiotische Nahrungsergänzungsmittel

In der letzten Zeit werden auch verstärkt probiotische Nahrungsergänzungsmittel zur Behandlung von Laktoseintoleranz herangezogen. ( vgl. Artikel "Probiotische Nahrungsmittel" )

 

Die Laktose-Intoleranz keine Krankheit! Auch ein Verstoß gegen die Diät ist nicht schädlich (nur unangenehm). Da Milch jedoch ein wichtiger Kalziumlieferant ist, sollte man sich von seinem Arzt oder Ernährungsberater über alternative Kalziumquellen (Bsp: Brausetabletten) informieren lassen. Auch hier gilt: Zutatenliste genau durchlesen!

 

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Letzte Aktualisierung ( Montag, 30 Juni 2008 )
 
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