Hallo Community,
ich brauch dringend eure Hilfe!
Kurz zu mir: Ich bin 25 Jahre alt, habe gefühlt schon immer leichte Probleme mit der Verdauung gehabt(Blähungen, Völlegefühl, Aufstoßen, gelegentlich weicher Stuhlgang) war bis dahin alles in einem für mich erträglichen Rahmen und hab mich deshalb auch nicht weiter damit befasst. Jedoch hab ich im Januar angefangen Durchfall zu bekommen. Ich dachte zuerst ich hab mir so einen Darmvirus eingefangen bin zu meinem Hausarzt und der hat Blut u. Stuhproben genommen um sie auf Entzündungswerte und Vierenbefall zu überprüfen. Bei den Untersuchungen war nichts weiter auffällig aber die Probleme sind auch nicht verschwunden. Als nächstes bin ich zum Gastroenterologen gegangen und hab eine Magen- und Darmspiegelung gehabt. Ergebnis: Multiple Polypen aber ansonsten nichts auffälliges. Inzwischen hatte ich schon über einen Monat Durchfall und mir ging es echt schlecht. War bestimmt 10 mal bei meinem Hausarzt und der war auch schon fast am Verzweifeln mit mir, als er meinte ich soll mal in die Charite und da diesen Wasserstoff-atemtest machen. Zuerst wurde ich auf Lactose geprüft, Test nicht weiter auffällig. 2 Wochen später Fructose. Ergebnis: Fructoseintoleranz.
Ich war erstmal sehr froh endlich einen Anhaltspunkt zu haben. Hab auch direkt angefangen mit einer Fructosearmen Ernährung, die sog. Karenzphase und die Probleme wurden wirklich weniger und mein allgemeiner Zustand hat sich auch verbessert. Hatte zwar auch gelegentlich die gleichen Probleme aber insgesamt bin ich wieder gerne aufs Klo gegangen. hab sogar irgendwann angefangen Obst zu essen, natürlich erstmal in kleinen Mengen aber das ging dann auch völlig problemlos. War dann fast 2 Monate komplett beschwerdefrei und auf ein mal geht das ganz wieder wie im Januar los. Ich hab natürlich sofort umgeschaltet und versucht alle Fructose-haltigen Lebensmittel erst mal zu meiden. Hab jetzt seit 2 Wochen wieder Durchfall, Blähungen und keine Ahnung was ich machen soll. Hab seit Januar über 12Kilo abgenommen, fühl mich oft Müde und geh auch nicht mehr so häufig zum Sport.
Hat jemand einen Hilfreichen Rat, kennt jemand einen Arzt (Berlin oder Hamburg), welcher sich mit Lebensmittelintoleranzen besonders auskennt oder eine Strategie wie ich meinem Problem auf die Schliche kommen kann?