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Sorbit ist ein Zuckeralkohol und wird als Süßungsmittel in der Nahrungsmittelindustrie eingesetzt, kann aber auch in der Natur vorkommen (Trockenfrüchte).
Oft ist die Sorbitunverträglichkeit mit der Fruktoseunverträglichkeit gekoppelt. Deshalb sollte diese auf jeden Fall ausgetestet werden.
Nach einigen Wochen strenger Diät, in der absolut jegliches Sorbit gemieden werden sollte (Kaugummis, Bon-bons, Zuckerfreie Produkte, Diabetikernahrung, ...) kann dann eine langsame Annäherung an eine normale Ernährung erfolgen. Diesen Weg solltest Du auf jeden Fall mit einem Ernährungsexperten zusammen gehen!
Wie funktioniert die Sorbitunverträglichkeit?
Genau ist der Mechanismus noch nicht erforscht. Es scheint so zu sein, dass das Sorbit bei einer Unverträglichkeit nicht ausreichend aus dem Dünndarm transportiert werden kann. Das ganze scheint ähnlich wie bei der Fruktosemalabsorption zu funktionieren.
Oft wird davon abgeraten Mundhygieneprodukte die sorbithältig sind zu vermeiden, da das Sorbit angeblich über die Mundschleimhaut aufgenommen wird und dann Probleme verursacht. Dies steht jedoch im Gegensatz zur oben genannten Theorie, denn Sorbit das über die Schleimhaut aufgenommen wird, gelangt nicht in den Dünndarm und kann somit keine Symptome verursachen. Ob Sorbit überhaupt über die Mundschleimhaut aufgenommen wird findet sich nicht in der Literatur.
Wo ist Sorbit enthalten ...
Eine Liste mit Sorbitgehalten einiger Lebensmittel findest du im Bereich Fruktosemalabsorption (pdf-Tabelle).
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