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Symptome der Histaminunverträglichkeit Drucken E-Mail

Die Symptome der Histaminintoleranz machen sich meist einige Minuten bis 1 Stunde nach dem Konsum histaminreicher bzw. histaminfreisetzender Nahrungsmittel bemerkbar. Es treten nicht immer alle Symptome auf.

Bei der Histaminintoleranz können mehrere Organe betroffen sein: Haut, magen-Darm-Trakt, Herz-Kreislaufsystem, Genitaltrakt, ... 

 

Im Gegensatz zu den meisten anderen Unverträglichkeiten können bei der Histaminintoleranz lebensbedrohliche Zustände eintreten!

 

 

Folgende Beschwerden können vorkommen:

  • Migräne - starker Kopfschmerz
  • Bauchweh, Bauchkrämpfe, Durchfall, Blähungen
  • Übelkeit, Erbrechen
  • Herzrasen
  • niedriger Blutdruck, Blutdruckabfall bis zur Ohnmacht
  • Rot werden, "Flush"
  • Juckreiz, Quaddelbildung
  • Quinckeödem: Anschwellen von z.Bsp. den Lippen. Es kann zu Atemnot kommen!
  • gerötete Augen
  • rinnende Nase
  • Schlafstörungen
  • Hitzegefühl
  • Asthmaanfall
  • Schmerzen während der Periode

Durch die Gabe von Adrenalin oder anderen Antihistaminika können die Symptome gemildert werden. Du solltest auf jeden Fall mit Deinem Arzt Rücksprache halten und stets ein Notfallset bei Dir haben!

Folgende Symptome werden häufig von Betroffenen berichtet, sind jedoch nicht einwandfrei medizinisch begründbar:

  • Kopfdruck
  • Nackenschmerzen
  • drückendes Gefühl in den Augen, trockene Augen, Augenbrennen
  • heftige Schmerzen in den Nebenhöhlen
  • Niesanfälle
  • Halsschmerzen, das Gefühl von geschwollenen Mandeln
  • Tinnitus, Ohrensausen
  • Zahn- und Kieferschmerzen
  • raue, pelzige Zunge
  • Mundaphten oder sonstige Entzündungen im Mund
  • Krämpfe in Magen und/oder Darm
  • Blasenbrennen, wie bei Blasenentzündung
  • Seitenstechen
  • Kribbeln in Armen und Beinen, Muskelzucken in Armen u. Beinen
  • verstärkte Akne
  • Müdigkeit
  • Kreislaufprobleme
  • Schwindel
  • Antriebslosigkeit
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Stimmungsschwankungen/Weinerlichkeit/Aggressivität
  • erhöhte Temperatur

Hier findest Du einige Buch-Tipps zum Thema Histaminintoleranz

» 1 Kommentar
1"Rauhe, pelzige Zunge" von Minni am Samstag, 09 Februar 2008 16:44
Ich glaube, dass eine Histamin-Intolerenz sehr oft mit einer Laktose-Intoleranz verbunden ist. So habe ich z.B. keine so stark pelzige Zunge, wenn ich laktosefreie Milch verzehre. Da z.Zt. mich bereits wieder die Haselnuss-Allergie plagt und ich dadurch die Kreuzallergie auslösenden Lebensmittel auch nicht immer vermeiden kann, ist meine Zunge leicht gelöchert, rot und brennt. Der dicke Pelz, den ich sonst noch zusätzlich hatte, ist aber durch die Laktosevermeidung reduziert. L.G. Minni
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Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 10 Juni 2008 )
 
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