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Bei Menschen die an Zöliakie (Sprue) erkrankt sind, gelangt das Gliadin (ein Bestandteil des Glutens, siehe "Biochemische Grundlagen") über kleine Risse der Darmschleimhaut in die Mucosa des Darms, wo es zusammen mit einem Enzym einen Komplex bildet, der als Antigen wirkt. Entzündungen und die typischen Beschwerden sind die Folge.
Bei (schwerer) Zöliakie ist daher eine absolut glutenfreie (nicht eine glutenarme!) Ernährung zwingend.
Synonyme für Zöliakie sind: glutensensitive oder gluteninduzierte Enteropathie, intestinaler Infantilismus; bei Erwachsenen auch nichttropische oder einheimische Sprue, Glutenunverträglichkeit, Heubner-Herter-Krankheit, Glutenintoleranz, Weizenkleberunverträglichkeit
Symptome können sein:
- Durchfall
- ungewöhnliche Stuhlgänge, sprich schmieriger Stuhl
- Kopfschmerzen
- Muskelschmerzen (vor allem Extremitäten)
- Blähungen
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In weiterer Folge können Unfruchtbarkeit, Potenzstörungen, Schizophrenie und Aphten auftreten.
Das ist jedoch kein Grund zur Sorge, da es nur bei unbehandelter Zöliakie in seltenen Fällen auftritt. Eine Individuelle ärztliche Beratung ist auch hier sehr wichtig!
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Ursachen
Die Ursachen der Zöliakie sind weitgehen ungeklärt. Man nimmt an, dass es eine genetische Ursache geben könnte. Zum anderen nimmt der Glutengehalt unserer Nahrungsmittel immer stärker zu, so sprechen manche Autoren auch von einer Problematik die durch moderne Lebensmittel hervorgerufen wird. Weiters sind Verletzungen des Dünndarmes ein Faktor der zu berücksichtigen ist.
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