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Gesundes Leben kann Lebenserwartung um 14 Jahre erhöhen |
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Bereits kleine Veränderungen können sich positiv auswirken
Cambridge (pte/08.01.2008/10:30) - Körperliche Bewegung, moderater Alkoholkonsum, das Essen von ausreichend Obst und Gemüse und das Nichtrauchen kann die Lebenserwartung um 14 Jahre erhöhen. Eine Studie der University of Cambridge und des Medical Research Council hat nachgewiesen, dass das Ignorieren all dieser Kriterien die Wahrscheinlichkeit eines Todesfalles bei den Teilnehmern vervierfacht. Die Wissenschaftler führten die Studie zwischen 1993 und 2006 in Norfolk mit mehr als 20.000 Teilnehmern durch. Diese Ergebnisse wurden durch Übergewicht oder Armut nicht beeinflusst. Details der Studie wurden in der Public Library of Science Medicine veröffentlicht.
University of Cambridge | Medical Research Council | Public Library of Science Medicine
Die Teilnehmer waren zwischen 45 und 79 Jahre alt. Der Großteil war
weißer Hautfarbe. Ihnen waren zu diesem Zeitpunkt weder eine
Krebserkrankung noch Herzprobleme bekannt. Sie bekamen jeweils einen
Pluspunkt für das Nichtrauchen, das Trinken von einem halben bis sieben
Gläsern Wein in der Woche, das Essen von fünf Portionen Obst oder
Gemüse pro Tag und für körperliche Aktivitäten. Als körperlich aktiv
wurde ein vorwiegend im Sitzen ausgeführter Job in Kombination mit
einer halben Stunde Sport am Tag oder einfach ein Job, der wie bei
einer Krankenschwester oder einem Installateur viel Bewegung erfordert.
Es zeigte sich nicht nur, dass jene die vier Punkte erreichten deutlich
eher noch am Leben waren als jene ohne Punkte, sondern auch, dass ein
Sechzigjähriger ohne Punkte über das gleiche Sterberisiko verfügte wie
ein Vierundsiebzigjähriger mit vier Punkten. Die leitende
Wissenschaftlerin Kay-Tee Khaw erklärte, dass man gewusst habe, dass
jeder dieser Faktoren eine Auswirkung auf die Lebenserwartung hat. Für
die aktuelle Studie habe man erstmals alle vier Faktoren gemeinsam
untersucht. Da BMI und soziale Herkunft eigentlich keine Rolle
spielten, ist sie davon überzeugt, dass ein Großteil der Bevölkerung
die Gesundheit bereits durch kleine Veränderungen positiv beeinflussen
kann. Am deutlichsten wurde die Anzahl der Todesfälle durch einen
entsprechenden Lebensstil bei den kardiovaskulären Erkrankungen. Ohne
Punkte war die Sterbewahrscheinlichkeit fünf Mal höher als mit vier
Punkten. Bei ernsthaften Erkrankungen erging es Patienten mit mehr
Punkten deutlich besser als jenen mit weniger Punkten.
Autor:
pte080108008
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