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Zöliakie wird häufig jahrelang nicht diagnostiziert Drucken E-Mail

Symptome lassen sich nicht eindeutig zuordnen

High Wycombe (pte/08.05.2007/10:00) - Menschen mit Zöliakie warten durchschnittlich 13 Jahre auf eine Diagnose. Zu diesem Ergebnis ist eine Umfrage von Coeliac UK gekommen. Diese Darmerkrankung wird durch eine Glutenunverträglichkeit verursacht und kann zu Knochenproblemen, Unfruchtbarkeit oder Darmkrebs führen. Laut Umfrage besuchte ein Teil der 800 Befragten den Arzt fast 30 Mal bis eine entsprechende Diagnose gestellt wurde. Eine Erkrankung kann an sich mittels eines einfachen und raschen Bluttests festgestellt werden. Die einzige Möglichkeit der Behandlung ist derzeit der lebenslange Verzicht auf Gluten.

Die Umfrage war Teil eines Forschungsprojekts, das von der University of Oxford für Coeliac UK durchgeführt wurde. Es zeigte sich, dass Patienten häufig auf den Bluttest bestehen müssen, der den ersten Schritt zur Diagnose darstellt. 29 Prozent der Befragten gaben an, dass sie vor der Diagnose unter extremen Schmerzen litten. Nach der Diagnose fiel dieser Wert auf fünf Prozent. Die Angstgefühle verringerten sich von 13 auf drei Prozent. Norma McGough, Diätbeauftragte bei Coeliac UK, erklärte, dass die Verzögerung der Diagnose auf mehrere Ursachen zurückzuführen sei. Die Betroffenen würden die Symptome nicht erkennen oder gewöhnten sich daran. Die Ärzte zögen Zöliakie nicht als Erklärung für eine breite Palette von geschilderten Beschwerden in Betracht.

 

Sarah Sleet, Geschäftsführerin der Charity-Organisation, betonte laut BBC, dass Zöliakie heute zu den am meisten nicht diagnostizierten chronischen Erkrankungen in Großbritannien gehöre. "Bei einem von 100 Menschen besteht ein Risiko. Die aktuellen Ergebnisse weisen darauf hin, dass nur einer von acht Betroffenen, das sind 12,5 Prozent, entsprechend diagnostiziert wird."

Autor:
pte070508015 

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