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Impfstoff gegen Hausstaubmilben viel versprechend Drucken E-Mail
Hersteller testet Wirksamkeit an 19 Patienten

Schlieren (pte/27.04.2006/09:15) - Deutliche Vorteile haben die Hersteller laut eigenen Angaben bei einem Impfstoff gegen die Hausstaubmilbenallergie nachgewiesen. Das Schweizer Biotechnologieunternehmen Cytos www.cytos.com hat eine kleine Studie mit ihrem eigenen Impfstoff durchgeführt. Patienten, die den Impfstoff erhielten, für den DNA eingesetzt wird, litten deutlich weniger unter Allergiesymptomen wie Niesen. Asthmatiker erlitten keine Anfälle. Cytos, eines der führenden Unternehmen in der Entwicklung von antiallergenen Impfstoffen, hofft in Zukunft auch Präparate gegen Graspollen, Katzenhaare und Pollen von Bäumen.


Hausstaubmilben verursachen die gleiche Art von Symptomen wie Asthma. Bestehende Medikamente gegen Heuschnupfen wie zum Beispiel Antihistamine oder inhalierte Steroide unterdrücken diese Symptome vorübergehend. Der neue Impfstoff besteht aus einem leeren Virus gefüllt mit einer DNA, die so gestaltet wurde, dass sie gemeinsam mit dem Allergen eine Immunreaktion hervorruft. Die Verbesserung der Aktivität des Immunsystems soll laut BBC die allergische Reaktion unterdrücken.

Von den 19 Patienten, denen der Impfstoff verabreicht wurde, erwiesen sich 17 völlig tolerant gegen die Hausstaubmilben und zeigten keine allergischen Reaktionen. Bei den beiden restlichen Teilnehmern kam es zu einer deutlichen Verbesserung ihres Zustandes. Acht Monate nach den Injektionen waren die Symptome etwas stärker aber noch immer deutlich geringer als vor Verabreichung der Impfung. Die Asthmasymptome schienen noch immer gut unter Kontrolle zu sein. Wolfgang Renner, der Generaldirektor des Unternehmens erklärte, dass die Patienten eine deutliche und bleibende Verbesserung erlebten. Damit liege es auf der Hand, dass der neue Behandlungsansatz die Ursache für die Erkrankung erfolgreich behandle.

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